feelglück auf der Gastmesse 2012

feelglück auf der Gastmesse 2012

Das war doch was! Fünf Tage Messe mit dem who-is-who der Gastronomie und Hotellerie der DACH Staaten. Und wir mittendrin.

Alles begann Freitag beim Aufbau, als wir erst einmal unseren Stand suchen musste, so klein war er im Verlgeich zu den anderen Palästen, die einige Aussteller sich hier errichtet haben.

Aufbau auf der Gastmesse 2012

Nach einer viertel Stunde (es kam uns wesentlich länger vor) hatten wir dann gefunden wonach wir gesucht haben: Eine Palette feelglück, irgendwo am Rande von Halle 6. Was sich zu erst nach Abseitsstellung anhörte, entpuppte sich später als Segen: Wir standen direkt an der Rolltreppe zur Nachbarhalle, in der ein großer, namenhafter Getränkehersteller aus Salzburg seine blau-roten Dosen zur Schau stellte.

Als wir zum Aufbau ankamen, waren die anderen Teams längst im vollen Gange, überall wurde geräumt, gehämmert, gesaugt und gewischt, alles sollte blitz blank sein für den Eröffnungstag. Als wir 45 Minuten später wieder gingen, schien sich nichts an unserer Umgebung verändert zu haben, doch wir waren schon fertig. Ja, feelglück machte irgendwie alles anders als die anderen.

Den Rest des Tages verbrachten wir in Salzburg, bei gefühlten 18° in Hemd und T-Shirt. Neben Mozarts Geburtshaus und vielen kleinen Gassen und Geschäften bietet die Altstadt natürlich die schönsten Cafehäuser weit und breit, also fanden wir ein Café in der nähe des Alten Markts und legten die Füße hoch – die anstrengendsten Tage sollten ja noch kommen.

Sachertorte

Hier habe ich übrigens meine erste Sachertorte überhaupt gegessen – welcher Ort wäre dazu besser geeignet gewesen?

Dann kam der Samstag Morgen, Eröffnungstag und wir waren gespannt, was uns passieren würde heute. Immerhin wurde feelglück vorab schon in der Presse angepriesen als Innovation, jetzt mussten wir nur noch die Besucher davon überzeugen, dass unser Konzept tatsächlich aufging und feelglück hielt, was es verspricht.

Kurz nach neun kamen die ersten Besucher an den Stand und prägten sogleich einen Satz, den wir nicht wieder vergessen wollte: “Woas ist denn des?” Ja, meine Herrschaften, was ist denn das? “feelglück ist ein getreidehaltiger Fruchtsaft, der auf natürliche Art und Weise…” Und so fanden wir langsam aber sicher unseren Rhythmus, verkosteten, erklärten, lachten und berieten. Die Leute waren gut drauf, das merkte man, und augenscheinlich fanden sie feelglück super, die Resonanz war großartig, und unser Stand war die meiste Zeit dicht gedrängt von Besuchern, die auch wissen wollten: “Woas ist denn des?”

Publikum bei feelglueck

Am Abend dann der erste Anflug von Panik. Wenn wir in diesem Tempo weitermachten, hätten wir Montag Abend keine Ware mehr, Nachbestellen aus unserem Lager in Norddeutschland kam so kurzfristig nicht in Frage. Wir konnten nur Daumen drücken, dass alles gut ging. Ja, so ist das, wenn man völlig naiv auf die größte international Fachmesse für Hotel und Gastronomie kommt – man wird überrascht und lernt eine Menge dazu. Wird schon, dachten wir, bisher haben noch jede Schwierigkeit gemeistert. :)

Aber es kam noch besser, denn nicht nur, dass Sybille sich längst eine Erkältung eingefangen hatte (und um neun im Bett lag), Vera hatte auch noch Spontan einen wichtigen Termin am Sonntag in Wien bekommen – Improvisation ist alles, hieß es jetzt.

Chapeau, meine Damen, ihr seid zäher als Windhunde!

Sonntag überlebten entpuppte sich allerdings als ziemlich unproblematisch, wir änderten unsere Verkostungsstrategie ein klein wenig, unsere Ware schmolz also nicht mehr im Stundentakt dahin und Vera kam um 16 Uhr zu unserer Rettung um die letzten Besucherwellen mit abzufangen. Ich war dankbar für den traumlosen Schlaf, der mich abends um elf empfing.

Das eigentlich Fachpublikum erschien erst Montags, weil, Gastronomie eben, die Damen und Herren aus Hotel und Restaurant Sonntags eben selbst am meisten zu tun hatten und somit erst Montags auf die Messe kamen. Und dieser Montag hatte es in sich.
Es kamen bei Leibe nicht so viele Besucher wie noch Samstag oder Sonntag, aber dafür nahmen die Gespräche ganz andere Züge an. Hier ging es plötzlich nicht mehr nur um Verkostung und Geschmack, hier ging es um Business, um Innovation, um Marketing, um Strategien, um Preise und um Risiken, um Mindestabnahmen und Versandkosten.

Ich gestehe, ich habe mich selten so glücklich und ausgepowert zur gleichen Zeit gefühlt. Jeden, der sich für einen geschickten Verhandlungspartner hält, möchte ich einmal einladen, vor einem Salzburger Gastwirt mit dreißig Jahren Erfahrung in seinem Gewerbe sein Produkt zu verteidigen – es wird einem schwindelig, wenn man nicht absolute Sicherheit ausstrahlt.

Dennoch, Montag und Dienstag waren (auf Neudeutsch) “die absoluten Burner”. :)

Eines meiner persönlichen Highlights war Peter Ebner, einer der Gast Scouts, die unterwegs waren, um die innovativsten Produkte und Aussteller auf der Messe zu finden. Da war feelglück natürlich ein Pflichtbesuch für ihn und wir hatten sofort einen guten Draht zueinander – und landeten auf der Gasteigenen Facebook Seite. Dafür, lieber Peter, an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön!

Mittwoch ging es dann schon wieder zurück mit Sack und Pack, und wir waren glücklich und erschöpft gleichermaßen. Und man mag es nicht glauben, aber wir konnten im Auto gar nicht aufhören zu reden über die Messe und was wir nächstes Jahr alles anpacken wollen – obwohl wir die letzten fünf Tage nichts anderes getan haben als zu reden und zu erklären.

Tja, einmal dabei, lassen wir uns nicht mehr aufhalten.

... täglich grüßte ein Cappuccino

Wir bedanken und an dieser Stelle noch einmal bei den Veranstaltern der Gast, vor allem Arne Petersen und seinem Team, den vielen Promotion Jungs und Mädels, die mit uns allerlei Leckereien getauscht haben, den beiden bezaubernden Damen von Red & Black Coffee,die uns täglich mit Cappuccino versorgten und unseren neuen Freunden von RIED, ohne deren Probierbecher wir gnadenlos untergegangen wären. Wir sehen uns hoffentlich bald wieder und wünschen euch bis dahin feelglück!

Euer Felix

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